Sturz & Dekubitus Erwachsene 2013

Liste der teilnehmenden Spitäler

Standort Spital / Spitalgruppe
Bruderholz Kantonsspital Baselland
Muri AG Kreisspital für das Freiamt
Site de St-Imier, St-Imier Hôpital du Jura bernois SA
Hôpital du Jura bernois SA, Moutier Hôpital du Jura bernois SA
Gümligen Siloah AG

Patient/-innen haben unterschiedliche Risiken, einen Dekubitus im Spital zu entwickeln oder im Spital zu stürzen (z.B. Alter, Aufenthaltsdauer, Grunderkrankung etc.). Demzufolge ergibt sich für Spitäler eine unterschiedliche Zusammensetzung der Patient/-innen (Risikostruktur). Damit die Ergebnisse der Spitäler fair verglichen werden können, werden diese Risiken mittels eines geeigneten statistischen Verfahrens ausgeglichen (adjustiert). Die Nulllinie markiert den Wert aller an der Messung beteiligten Spitäler, wenn deren Risikostruktur gleich wäre. Jeder rote Datenpunkt (Residuum) stellt den berechneten Wert eines Spitals dar, dies wiederum unter Berücksichtigung der Risikostruktur. Werte oberhalb der Nulllinie weisen auf ein erhöhtes Auftreten von Dekubitus bzw. Sturzereignissen hin, Werte unterhalb der Nulllinie lassen eine geringere Dekubitushäufigkeit bzw. Anzahl Sturzereignisse gegenüber dem Durchschnitt aller Spitäler erkennen.

Die vertikal verlaufende Linie, auf welcher der Datenpunkt liegt, signalisiert das sog. Vertrauensintervall (95%-Konfidenzintervall) eines Spitals. Das Vertrauensintervall repräsentiert unter anderem die Verteilung der Patientenwerte und die Anzahl teilnehmender Patient/-innen an der Messung. Solange diese Linie die Nulllinie schneidet, kann nicht von einem bedeutsamen (signifikanten) statistischen Unterschied gesprochen werden.

Weitere Informationen finden Sie im Nationalen Vergleichsbericht 2013 sowie dessen Kurzfassung.